Zusatzrenten – wichtig für eine Zukunft ohne finanzielle Sorgen

Die Zusatzrente – notwendig für sorgenfreies Alter

Ohne eine Zusatzrente ist der finanzelle Spielraum im Alter gering.

Für viele Menschen, stellt die Pensionierung eine schöne Zeit dar. Die Arbeit ist beendet und man kann in Ruhe ausspannen. Man möchte Orte bereisen, welche man schon immer einmal sehen wollte, aber nie Zeit dafür hatte. Auch ist für viele Menschen das Familienleben in den vergangenen Jahren etwas zu kurz gekommen, was man in der Pensionierung unbedingt nachholen möchte.

Doch was ist, wenn einem das Geld fehlt um diese Zeit unbeschwert zu geniessen?

Viele Senioren haben viel zu wenig Geld um finanziell über die Runden zu kommen. Wenn man früher keinen sehr lukrativen Job hatte, fällt die Rente ebenfalls nicht grosszügiger aus. Somit sind viele Rentner auf Zusatzleistungen angewiesen. Und das in einer Lebensspanne, in dem kein Platz für solche Probleme sein sollte.

Um im Alter nicht auch mit solchen finanziellen Sorgen geplagt zu werden, lohnt es sich, schon früh kleine Polster für Notzeiten anzulegen. Es stehen verschiedene Möglichkeiten der Altersvorsorge zur Verfügung, welche nun kurz vorgestellt werden.

Der Fondssparplan

Der Fondssparplan ist ein Vertrag, auf dem regelmäßig Einzahlungen in einen Investmentfond erfolgen.

Die Entwicklungen der Börsenkurse bis zum Zeitpunkt der Auszahlung, entscheiden dann über den Gewinn oder den Verlust. Nach Beendung der Sparphase verfügt der Anleger frei über sein angespartes Vermögen. Ob er das Geld dann ausgibt oder mit einer Bank eine feststehende monatliche Rente vereinbart, liegt dann im eigenen Ermessen.

Wie viel und wie oft man in den Fond einzahlen will, ist die eigene Entscheidung. Es gibt viele Fondssparpläne, bei welchen man nur eine Zahlung von 50 Euro monatlich tätigen muss. Es bleibt jedem Sparer überlassen, in wie viele Anlagefonds er einzahlt.

Die Kapital-Lebensversicherung

Die Kapital-Lebensversicherung ist eine Kombination aus Sparen und einem Risikoschutz. Im Falle des Todes(vor Vertragsablauf)zahlt die Versicherung die volle Versicherungssumme, sowie die bis dahin angefallenen Überschussanteile den Hinterbliebenen aus.

Bei Erreichen des vertraglich geregelten Endalters(die durchschnittliche Laufzeit beträgt etwa 12 Jahre), wird die gesamte Versicherungssumme dem Versicherungsnehmer zurückgezahlt. Letzteres eignet sich besonders als Zusatzrente.

Die Rürup-Rente

Sie beruht auf einem Rentenversicherungsvertrag, mit ähnlichen Leistungskriterien wie sie auch bei der gesetzlichen Rente vorhanden sind. Bei der Rürup-Rente, wird das Kapital als monatliche Rente ausbezahlt. Voraussetzung dafür, ist die Vollendung des 60. Lebensjahrs. Es ist nicht möglich, sich das Gesparte auszahlen zu lassen.

Die Riester-Rente

Aufgrund der staatlichen Zulagen, gilt die Riesterrente als besonders begehrt. Das angesparte Vermögen dient dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Es entsteht durch die monatliche Einzahlung von Beiträgen in einen Versicherungsvertrag. Diese Einzahlungen werden durch eine staatliche Zulage Jahr für Jahr ergänzt. Zusätzlich zur Grundzulage, kann man auch eine Kinderzulage als Ergänzung, oder eine Rentenversicherung für Geringverdiener beantragen.

Um eine finanzielle Stabilität zu garantieren, ist es wirklich ratsam sich früh mit einer Zusatzrente auseinanderzusetzen und vielleicht sogar die ersten Investitionen in eine sichere Zukunft zu tätigen.

Was ist ein Fersenspor?

Bei einem Fersenspor handelt es sich um einen unnatürlichen Knochenfortsatz, der sich an der Ferse bildet. Der Sporn macht sich sowohl beim Gehen als auch im Ruhezustand bemerkbar und ist häufig sehr schmerzhaft. Allerdings gibt es effektive Methoden, wie man den Fersenspor behandeln und generell eine Bildung des Sporns vermeiden kann.

Über den Fersenspor:

Medizinisch betrachtet handelt es sich bei einem Fersenspor um eine Verknöcherung, welche sich am Fersenbein bildet. Dabei unterscheidet man zwischen dem plantaren Fersenspor, der sich an der Unterseite des Fersenbeins bildet und dem selteneren dorsalen Fersenspor. Letzterer wird auch als Haglund-Exostose bezeichnet und entsteht am Fersenbeinansatz der Archillessehne. Häufig ist diese Form mit der Ausbildung einer Schleimbeutelentzündung verbunden.

Fersenspor - was kann helfen

Fersenspor – was kann helfen?

Ursachen des Fersenspors:

Ein Fersenspor bildet sich in der Regel durch eine Über- oder eine Fehlbelastung der Ferse. Aber auch eine Entzündung oder eine mangelnde Stärkung der Wadenmuskulatur fördert die Bildung des Sporns. Dabei wird vermehrt Kalk an der Verse abgelagert, um die falsche Belastung besser abfedern und verteilen zu können.

Häufig tritt Fersenspor bei übergewichtigen Menschen, bei Sportlern oder bei Menschen auf, die in ihrem Beruf viel zu Fuß unterwegs sind. Aber auch das lang andauernde Tragen von zu engen oder unbequemen Schuhen wie beispielsweise High Heels bedingt die ungewollten Kalkablagerungen. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass sich ein Fersenspor häufiger bei Frauen als bei Männern bildet.

Behandlungsmöglichkeiten:

In vielen Fällen verschwindet ein Fersenspor von alleine. Indem die Betroffenen beim Laufen den Fuß anders belasten, um die schmerzende Ferse zu schonen, baut sich die Kalkablagerung mit der Zeit wieder ab und eventuelle Entzündungen gehen zurück. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört der Einsatz von Gesundheitsschuhen. Daneben helfen ortophädische Einlagen dabei, den Fuß beim normalen Gehen zu entlasten. Die Einlagen federn den Fuß ab und haben kleine Aussparungen dort, wo der Fersenspor sitzt, sodass dieser beim Gehen oder Laufen nicht belastet wird. Mittlerweile kann man einen Fersenspor allerdings auch mit Cortisonspritzen und Medikamenten zur Linderung der Entzündung behandelt werden. Nur in seltenen Fällen ist es notwendig, den Fersenspor operativ entfernen zu lassen.

Einem Fersenspor vorbeugen:

Grundsätzlich lässt sich die Ausbildung eines Fersenspors durch die Wahl des richtigen Schuhwerks vermeiden. Passendes und bequemes Schuhwerk unterstützt eine gesunde Belastung der Füße, sodass es nicht zu der ungesunden Kalkablagerung kommen kann. Wer am Tag viel stehen oder viel laufen muss, der kann seine Füße durch Ergotherapie oder krankengymnastische Übungen entlasten. Besonders Frauen, die häufig und über längere Zeit hochhackige Schuhe tragen, sollten ihre Füße hinterher beispielsweise durch Dehnübungen oder Fußbäder entlasten. Menschen, die aufgrund von Übergewicht an Fersenspor leiden, sind dagegen angewiesen, ihr Gewicht zu reduzieren und mehr Sport zu machen, um die Bildung der schmerzhaften Verknöcherungen an den Fersen zu vermeiden.

Einen Mausarm behandeln

Ein Mausarm kann im akuten Stadium eine sehr schmerzhafte Angelegenheit sein. Doch der Mausarm kommt nicht etwa vom gleichnamigen Tier sondern von der Bedienung der Maus und der Tastatur am Computer. Im Volksmund ist der Mausarm auch unter den Begriffen Tennis- oder Golferarm bekannt. Im Fachjargon wird der Mausarm als RSI-Syndrom, also Repetitive Strain Injury bezeichnet.Mausarm - eine unangenehme Krankheit

Die Ursachen des Mausarms

Ein Mausarm entsteht dann, wenn eine einseitige Belastung des Arms auftritt. Dies kann entweder sportliche Belastung wie beim Tennis oder Golfen, oder eben auch Büroarbeit am Computer sein. Durch die unnatürliche und steife Haltung des Arms während der Tätigkeit werden die Sehnen und Nervenenden angegriffen und es kommt zu immer wiederkehrenden bis zu chronischen Schmerzen. Das frühzeitige Erkennen ist eine schwierige Angelegenheit, da sich die Schmerzen erst von Belastung zu Belastung steigern und durch die Konzentration beim Arbeiten der Schmerz kaum wahrgenommen wird.

Mausarm behandeln

Sollte man Veränderungen des Arm/Schulterbereichs merken und Schmerzen oder Kraftverlust auftreten, gilt es, sofort zu handeln. Sollten die Symptome vom Arbeitsplatz kommen, sollte man den Arm so oft es geht entlasten und eine ergonomische Tastatur und Maus benutzen.

Auch wärmende Komponenten, wie Pflaster und durchblutungsfördernde Cremes können hilfreich sein und Schmerzen lindern. Sollten diese Maßnahmen nichts bringen, ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann entweder mit Schmerztherapeutika, also Schmerztabletten jeglicher Art oder physiotherapeutischen Maßnahmen helfen.

Es gibt spezielle Finger- und Gelenkübungen, die den Arm entlasten und zum Heilungsprozess beitragen. Sollte der Schmerz jedoch nach geraumer Zeit immer wieder kommen, empfiehlt es sich, die Bewegungen auf die andere Hand umzulernen. Dafür gibt es spezielle Schulungen, die es möglichst einfach machen und in den Berufsalltag passen.

Ein Mausarm im chronischen Stadium ist zwar nicht lebensgefährlich, jedoch nicht nur physisch sondern auch psychisch sehr anstrengend. Selten ist es möglich aufgrund der Krankheit eine ausgedehnte Krankschreibung vom Arzt zur Schonung zu bekommen.

Vorbeugung

Was hilft sind angepasste PC-Stühle und ergonomische Pc-Werkzeuge. Diese entlasten den Arm. Dazu kann man am Arbeitsplatz selbst immer wieder auf die Haltung und auf genug Bewegung während der Arbeitszeit achten. Von einem Physiotherapeuten können Bewegungen und Trainingseinheiten gelernt werden, die auch während des Arbeitsalltags einzubringen sind.